Mail hallo@farahwagner.de Skype hallo@farahwagner.de Mobil 0176 45 989 404 Büro 0228 84 25 23 82
Vögel Zeichnung des Logos
Vögel Zeichnung des Logos

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen
von Farah Wagner

1. Allgemeines

1.1 Diese Geschäftsbedingungen gelten für alle rechtlichen Beziehungen zwischen Farah Wagner, Albertus-Magnus-Straße 57, in 53177 Bonn, nachstehend auch „Anbieter“ genannt, gegenüber ihren Kunden.

1.2 Das Angebot des Anbieters richtet sich ausschließlich an gewerbliche Kunden.

1.3 Die jeweiligen Leistungen und Lieferungen werden in einem gesonderten Vertrag mit dazugehöriger Leistungsbeschreibung festgelegt.

1.4 Angebote des Anbieters sind stets freibleibend und unverbindlich. Aufträge oder Bestellungen gelten erst dann als angenommen, wenn sie vom Anbieter schriftlich bestätigt werden.

1.5 Abweichende Vorschriften der Kunden gelten nicht, es sei denn, der Anbieter hat dies in Textform bestätigt. Individuelle Abreden zwischen dem Anbieter und den Kunden haben dabei stets Vorrang.

1.6 Die Geschäftsbeziehungen zwischen dem Anbieter und den Kunden unterliegen dem Recht der Bundesrepublik Deutschland.

1.7 Der Kunde kann diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen abrufen, speichern und ausdrucken. Im Übrigen wird der Vertragstext vom Anbieter nach dem Vertragsschluss nicht gespeichert und ist deshalb nicht zugänglich. Die Vertragssprache ist deutsch.

1.8 Gerichtsstand ist Bonn, soweit der Kunde Kaufmann ist oder eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen. Dasselbe gilt, wenn ein Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat oder der Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt sind.

1.9 Soweit die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) auf die von Kunden eingegebenen oder genutzten personenbezogenen Daten Anwendung findet, ist die gesonderte Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung als integraler Bestandteil dieser Bedingungen anzusehen. Im Falle eines Widerspruches zwischen dem Auftragsverarbeitungsvertrag und diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen gehen die Regelungen des Auftragsverarbeitungsvertrags vor. Regelungen zur Auftragsverarbeitung müssen stets schriftlich oder in einem elektronischen Format abgefasst sein

2. Vertragsschluss

Ein Vertrag kann durch folgende Vorgänge geschlossen werden:

2.1 Der Anbieter unterbreitet dem Kunden per E-Mail ein Angebot über die Leistungen. Ein Vertrag kommt erst dann zustande, wenn der Kunde dieses Angebot annimmt.

2.2 Beide Parteien vereinbaren telefonisch eine kurzfristige Leistungserbringung, regelmäßig betrifft dies die Wartung einer bestehenden Webseite oder Änderungen von Inhalten.

3. Gegenstand der Leistung

3.1 Die zu erbringenden Leistungen gehen aus dem jeweiligen Angebot bzw. Vertrag hervor.

3.2 Der Anbieter bietet die Nutzung der Leistungen in verschiedenen oder auch individuellen Tarifen an. Die Einzelheiten, insbesondere Speichergröße, Anzahl der E-Mail-Adressen und Kombinierbarkeit der Angebote gehen jeweils aus dem Angebot hervor.

3.3 Technische Supportleistungen sind nicht in den Angeboten enthalten und werden gesondert berechnet.

3.4 Soweit der Anbieter entgeltfrei zusätzliche Dienste und Leistungen außerhalb der vertraglichen Vereinbarung erbringt, können diese jederzeit eingestellt werden. Ein Anspruch auf Fortbestehen dieser Leistungen besteht nicht, ebenso keine Minderungs- oder Schadensersatzansprüche.

4. Leistungen und Pflichten des Anbieters, Verfügbarkeit der Leistung, Wartungsarbeiten

Sofern folgende Leistungen vertraglich definiert wurden, gelten jeweils folgende Regelungen:

Webdesign
4.1.1 Soweit nicht anders vertraglich vereinbart, gestaltet der Anbieter rein statische Bilder für das Layout der Webseite. Die Bilder sind weder animiert, noch handelt es sich dabei um funktionsfähige Prototypen, die auf Mauseingaben reagieren.

4.1.2 Der Anbieter gestaltet jeweils für große Bildschirme wie für mobile Ansichten eine Start- oder Hauptseite und eine Unterseite, sofern alle gestalterischen Elemente und Ansichten dabei erfasst werden können. Nach Bedarf können weitere Ansichten erstellt werden, auf die der Kunde jedoch keinen Anspruch hat.

Webentwicklung
4.2.1 Wenn nicht anders angeboten, wird die vertraglich vereinbarte Webseite mit dem kostenlosen Contentmanagementsystem Contao in der zum Vertragszeitpunkt aktuellen Version erstellt. Codiert wird nach aktuellen Webstandards in HTML5 und CSS3. Der Anbieter hat die Möglichkeit, Frameworks und Scripte von Drittanbietern einzubinden und zu verwenden, sofern nicht gegen Rechte Dritter verstoßen wird.

4.2.2 Damit sich die Webseite den gängigen mobilen Endgeräten anpasst, werden mehrere Größenvarianten des Aufbaus erstellt: Für große Desktop-Bildschirme/Laptops, Tablets und Smartphones. Abweichungen in der Darstellung der Webseite von den verschiedenen Endgeräte, Systemen sowie Browsern sind möglich und stellen keine Fehler dar. Die Webseite wird für die zum Zeitpunkt der Auftragserteilung aktuellen Browserversionen der gängigen Browser (Chrome, Firefox, Edge, Safari, Opera) optimiert. Ältere Browserversionen, die eventuelle moderne Techniken nicht unterstützen, können die Webseite möglicherweise nicht korrekt oder nur teilweise darstellen.

Webhosting
4.3.1 Der Anbieter bietet Kunden die Überlassung von Serverspeicherplatz zum Betrieb einer Internetseite und/oder der Nutzung von E-Mail-Postfächern an. Der Anbieter ist berechtigt, seinen physikalischen Server auch anderen Kunden zur Verfügung zu stellen.

4.3.2 Der Kunde erhält keinen eigenen Zugang zum Server und kann somit auch nicht selbständig Daten hochladen, bearbeiten oder löschen. Bei Bedarf hat sich der Kunde direkt mit dem Anbieter in Kontakt zu setzen. Alle daraus resultierenden Leistungen werden gesondert in Rechnung gestellt.

4.3.3 Sofern vereinbart, kümmert sich der Anbieter selbständig um Sicherheitsupdates und informiert den Kunden nach Durchführung darüber.

4.3.4 Der Anbieter verpflichtet sich, zeitnah - mindestens aber innerhalb von 24 Stunden - auf Störungen zu reagieren.

4.3.5 Der Anbieter weist darauf hin, dass aufgrund begrenzter Leistungskapazitäten und Übertragungsgeschwindigkeiten kein störungsfreier Zugang zum Internet geleistet werden kann. Farah Wagner übernimmt deshalb keine Verpflichtung, für das jederzeitige Bestehen einer bestimmten Datenübertragungsgeschwindigkeit zu sorgen. Zusätzlich kann keine Servererreichbarkeit und damit Webseitenerreichbarkeit von jährlich 100% garantiert werden.

4.3.6 Zugangsbeeinträchtigungen im üblichen Rahmen stellen keine Verletzung der Leistungspflicht des Anbieters dar. Der Anbieter wird Störungen seiner technischen Einrichtungen im Rahmen der bestehenden technischen und betrieblichen Möglichkeiten umgehend beseitigen. Notwendige Betriebsunterbrechungen für vorbeugende oder notwendige Wartungsarbeiten werden, sobald sie bekannt sind, frühestmöglich, angekündigt.

5. Mitwirkung und Pflichten des Kunden

5.1 Der Kunde räumt dem Anbieter an seinen Daten diejenigen urheberrechtlichen Vervielfältigungsrechte und sonstigen Befugnisse ein, die zur Durchführung dieses Vertrags erforderlich sind.

5.2 Der Kunde sichert zu, dass die dem Anbieter von ihm mitgeteilten Daten richtig und vollständig sind. Er verpflichtet sich, Farah Wagner jeweils unverzüglich über Änderungen der mitgeteilten Daten zu unterrichten und auf entsprechende Anfrage des Anbieters binnen 15 Tagen ab Zugang die aktuelle Richtigkeit erneut zu bestätigen.

5.3 Verstößt der Kunde gegen die genannten Pflichten, ist der Anbieter sofort und in den übrigen Fällen nach erfolgloser Abmahnung berechtigt, das Vertragsverhältnis ohne Einhaltung einer Frist zu kündigen. Zugleich ist der Anbieter dadurch befugt, bei Bekanntwerden eines Verstoßes des Kunden in der dort ausgeführten Art mit sofortiger Wirkung den Zugang zu dem sich aus dem Leistungsumfang ergebenden Dienst zu sperren.

5.4 Der Kunde ist verpflichtet, die Bestimmungen des zur Anbieterkennzeichnung gem. § 5 TMG, sowie aller weiteren anwendbaren Bestimmungen in der jeweils geltenden Fassung einzuhalten.

Sofern die Leistungen Webdesign, Webentwicklung oder die Webseitenbetreuung Vertragsgegenstand sind, gilt Folgendes:

5.5 Der Kunde stellt dem Anbieter die in die Webeite einzubindenden Inhalte (Texte, Bilder, Grafiken, Logos, Tabellen, etc.) in der gemäß Leistungsbeschreibung vereinbarten Form zur Verfügung. Für die Beschaffung oder Herstellung der Inhalte ist der Kunde selbst verantwortlich.

5.6 Der Auftraggeber ist verpflichtet, die Inhalte ordentlich und strukturiert in digitaler Form (z.B. als Word-Dokument oder PDF) zu liefern. Bilder müssen als digitale Dateien in geeigneten Formaten (z.B. .jpg, .png, .gif, .svg) in ausreichender Auflösung (mindestens 72dpi) vorliegen. Fotos, die vollflächig eingebunden werden sollen, benötigen Mindestmaße von 2500px Breite. Der Auftraggeber ist verpflichtet, die Dateien mit kompatiblen Dateinamen zu liefern im Muster von dateiname-1.jpg (ohne Leerzeichen, Umlaute oder Sonderzeichen).

5.7 Der Kunde stellt dem Anbieter alle sonstigen zur Durchführung der Vertragsleistungen erforderlichen Unterlagen und Informationen zur Verfügung, insbesondere benötigte Zugangsdaten wie Login-Daten, SFTP- und/oder SSH-Zugänge.

Sofern Webhosting Vertragsgegenstand ist, gilt Folgendes:

5.8 Der Kunde ist verpflichtet
a) sein E-Mail-Postfach regelmäßig abzurufen und lokal zu sichern;
b) die Erfüllung gesetzlicher Vorschriften und behördlicher Auflagen sicherzustellen, soweit diese gegenwärtig oder künftig für die Nutzung der Leistungen der Anbieters
einschlägig sein sollten;
c) den geltenden Bestimmungen des Datenschutzes und den anerkannten Grundsätzen der Datensicherheit Rechnung zu tragen und diese zu befolgen. Für die rechtmäßige  Speicherung aller personenbezogenen Daten in seinem Hosting ist alleine der Kunde verantwortlich.
d) Der Kunde hat in angemessenen Zeitabständen aus dem Internet heraufgeladene Daten, die für Dritte zugänglich sind, auf ihre Rechtmäßigkeit überprüfen. Wenn der Kunde beim Anbieter für derartige Daten nicht unverzüglich einen Löschantrag stellt, hat er die Inhalte im Verhältnis zum Anbieter wie eigene Daten zu vertreten;
d) dem Anbieter erkennbare Mängel oder Schäden unverzüglich anzuzeigen (Störungsmeldungen) und alle Maßnahmen zu treffen, die eine Feststellung der Mängel oder Schäden und ihrer Ursachen ermöglichen oder die Beseitigung der Störung zu erleichtern und zu beschleunigen;

6 Abnahmen

6.1 Abnahmetermine werden im Projektverlauf einvernehmlich durch die Parteien bestimmt. Der Anbieter ist berechtigt, dem Kunden einzelne Leistungen zur Teilabnahme vorzulegen.

6.2 Sobald der Anbieter die Leistung bzw. Teilleistung erbracht hat, wird der Kunde innerhalb von 10 Werktagen eine Funktionsprüfung durchführen und den Anbieter über das Ergebnis der Funktionsprüfung, insbesondere über auftretende offensichtliche Mängel, per E-Mail unterrichten. Sofern der Kunde dem Anbieter innerhalb dieser Frist keine offensichtlichen Mängel anzeigt oder die Leistung des Anbieters in Gebrauch nimmt, gilt die Abnahme als erteilt.
6.3 Anlässlich der Funktionsprüfung auftretende, abnahmerelevante Mängel wird der Anbieter in angemessener Frist beseitigen oder in sonstiger Form beheben. Hiernach ist die betreffende Funktionsprüfung zu wiederholen. Die Abnahme darf nicht verweigert werden wegen unerheblicher Abweichungen der Leistung von der Leistungsbeschreibung.

7. Vergütung

7.1 Wenn der Kunde Aufträge, Arbeiten, Planungen und dergleichen ändert oder abbricht bzw. die Voraussetzungen für die Leistungserstellung ändert, wird er dem Anbieter alle dadurch entstandenen Kosten ersetzen und den Anbieter von allen Verbindlichkeiten gegenüber Dritten freistellen.

7.2 Falls der Kunde vor Beginn der Auftragsbearbeitung vom Vertrag zurücktritt, kann der Anbieter einen angemessenen Teil der vereinbarten Vergütung als Stornogebühr verlangen. Sollte eine Anzahlung gezahlt worden sein, hat der Anbieter das Recht, diese einzubehalten.

8. Zahlungsbedingungen

8.1 Die Preise und Zahlungsmodalitäten ergeben sich aus den im Angebot aufgeführten Positionen.

8.2 Leitungs- und Kommunikationskosten (Telefongebühren) zwischen Kunden und dem Anschlusspunkt zum Anbieter sind vom Kunden zu tragen.

8.3 Der Anbieter ist berechtigt, die Aktivierung einer Domain erst nach Zahlung der für die Registrierung vereinbarten Entgelte vorzunehmen.

8.4 Kommt ein Kunde mit seinen Zahlungsverpflichtungen in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen gesetzlichen Basiszinssatz p.a. zu fordern. Die Geltendmachung weitergehender Ansprüche wegen Zahlungsverzuges bleibt Farah Wagner vorbehalten. Insbesondere ist der Anbieter nicht zur Erbringung weiterer Vorleistungen verpflichtet, wenn der Kunde sich mit einem Betrag in Höhe von mindestens einer monatlichen Grundgebühr seit mindestens vier Wochen in Verzug befindet.

8.5 Der Anbieter stellt dem Kunden stets eine Rechnung aus, die ihm in Textform (per E-Mail) mit Bestätigung des jeweiligen Auftrags zugeht.

9. Leistungszeit und Abgabetermine

9.1 Feste Abgabetermine (sog. Deadlines) müssen vor Vertragsschluss vom Kunden festgelegt werden.

9.2 Sollten sich während der Vertragslaufzeit vorher festgelegte Abgabetermine nach vorne verschieben, kann der Anbieter die fachgerechte Erbringung der Leistungen nicht garantieren.

9.3 Vereinbarte Leistungs- und Liefertermine verlängern sich jeweils um den Zeitraum, in dem der Anbieter durch Umstände, die nicht von ihm zu vertreten sind, an der Erbringung der Leistung gehindert ist. Gleiches gilt für den Zeitraum, in dem der Anbieter auf Informationen oder Mitwirkungshandlungen des Kunden wartet.

10. Domains

10.1 Soweit die Beschaffung und die Pflege von Domain-Namen Vertragsgegenstand ist, erfolgt die Registrierung bei einer vom Anbieter frei auszuwählenden, geeigneten Stelle als zugelassenem Registrar, Zwischenregistrar oder direkt. Bei der Beschaffung und/oder Pflege von Internet-Domains wird der Anbieter im Verhältnis zwischen dem Kunden und dem DENIC oder einer anderen Organisation zur Domain-Vergabe lediglich als Vermittler tätig. Die unterschiedlichen Top-Level-Domains werden von einer Vielzahl unterschiedlicher, meist nationaler Organisationen verwaltet. Jede dieser Organisationen zur Vergabe von Domains hat unterschiedliche Bedingungen für die Registrierung und Verwaltung der Top-Level-Domains, der zugehörigen Sub-Level Domains und der Vorgehensweise bei Domainstreitigkeiten aufgestellt. Soweit Top-Level-Domains Gegenstand des Vertrages sind, gelten ergänzend die entsprechenden Vergabebedingungen der jeweiligen Organisation. Soweit .de-Domains Gegenstand des Vertrages sind, gelten neben den DENIC-Domainbedingungen und die DENIC-Domainrichtlinien.

10.2 Der Anbieter hat auf die Domain-Vergabe solcher Stellen keinen Einfluss. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr dafür, dass die für den Kunden beantragten Domains überhaupt zugeteilt werden und/oder zugeteilte Domains frei von Rechten Dritter sind oder auf Dauer Bestand haben.

10.3 Der Kunde garantiert, dass die von ihm beantragte Domain keine Rechte Dritter verletzt. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf Markennamen, Firmen- und Namensrechten sowie des gewerblichen Rechtsschutzes. Der Kunde versichert ferner, dass die beantragte Domain und/oder ihre Verwendung weder Straf- und/oder Bußgeldvorschriften verletzt noch gegen sonstige gesetzlichen Regelungen verstößt. Von Ersatzansprüchen Dritter sowie allen Aufwendungen, die auf der unzulässigen Verwendung eines Domain-Namens durch den Kunden oder mit Billigung des Kunden beruhen, stellt der Kunde Farah Wagner sowie die sonstigen im Rahmen des Registrierungsprozesses und der fortlaufenden Domain-Pflege eingeschalteten Personen vollumfänglich frei.

11. Laufzeit, Vertragsbeendigung, Kündigung und Folgen der Vertragsbeendigungen

11.1 Wurde ein Werkvertrag geschlossen, zum Beispiel über die Erstellung einer Webseite, ist dieser mit der Abnahme erfüllt und beendet.

11.2 Der Anbieter hat das Recht, wenn bei der Herstellung des Werkes eine Handlung des Kunden erforderlich ist und der Kunde durch das Unterlassen der Handlung in Verzug der Annahme kommt, den Werkvertrag zu kündigen. Der Anbieter hat dem Kunden eine angemessene Frist zur weiteren Mitwirkung und Abnahme zu setzen. Der Vertrag gilt als aufgehoben, wenn die Nachholung nicht bis zum Ablauf der Frist erfolgt.

11.3 Die Mindestvertragslaufzeit für Hostingleistungen sowie für die Buchung und Wartung von Domains beträgt 12 Monate.

11.4 Der Vertrag für Hostingleistungen und Domainleistungen wird auf unbestimmte Zeit geschlossen.

11.5 Ist der Vertrag auf bestimmte Zeit geschlossen oder wurde mit dem Kunden eine Mindestvertragslaufzeit vereinbart, so verlängert sich der Vertrag jeweils um die vereinbarte Zeit oder Mindestlaufzeit, höchstens aber um ein Jahr, wenn er nicht mit einer Frist von vier Wochen zum jeweiligen Ablauf der bestimmten Zeit oder Ablauf der Mindestvertragslaufzeit gekündigt wird.

11.6 Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit kann das Vertragsverhältnis von beiden Parteien mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende gekündigt werden.

11.7 Ein auf unbestimmte Zeit laufendes Vertragsverhältnis kann von beiden Parteien ohne Angabe von Gründen mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende gekündigt werden.

11.8 Für Sonder- und Aktionsangebote (insb. Angebote mit jährlicher Zahlungsweise) können abweichende Kündigungsfristen gelten, auf diese wird vor Vertragsschluss gesondert hingewiesen.

11.9 Der Anbieter ist berechtigt, die Domain des Kunden nach Beendigung des Vertrages freizugeben. Spätestens mit dieser Freigabe erlöschen alle Rechte des Kunden aus der Registrierung.

11.10 Nach Beendigung des Vertrags hat der Kunde dem Anbieter innerhalb von 7 Werktagen entweder
a) eine Löscherlaubnis seiner Daten zu erteilen.
b) ihm die Zugangsdaten von seinem neuen Provider mitzuteilen.

11.11 Der Anbieter ist dafür verantwortlich, die Daten des Kunden auf den Server des neuen Providers zu übertragen. Jedoch trägt der Anbieter nicht Sorge für die Inbetriebnahme der Daten, zum Beispiel bei einer vorher funktionierenden Webseite.

11.12 Hat der Kunde dem Anbieter die Zugangsdaten des neuen Providers nicht bis zum Vertragsende überlassen, behält sich der Anbieter das Recht vor, die Daten innerhalb von 14 Tagen zu löschen.

11.13 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

11.14 Kündigungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Textform.

12. Sperrung des Zugangs durch den Anbieter

Der Anbieter ist berechtigt, die Internetseite/n zu sperren, wenn er Kenntnis davon erlangt, dass eingestellte Inhalte rechtswidrig sind oder ein hinreichender Verdacht der Rechtswidrigkeit gegeben ist. Ein hinreichender Verdacht der Rechtswidrigkeit ist insbesondere gegeben, wenn der Anbieter eine Abmahnung des vermeintlich Verletzten erhalten oder ansonsten wegen Rechtswidrigkeit der eingestellten Inhalte auf Unterlassung in Anspruch genommen wird und die Abmahnung und/oder das Unterlassungsbegehren nicht offensichtlich unbegründet sind. Soweit möglich, ist der Kunde zuvor anzuhören, sonst unverzüglich zu benachrichtigen. Die Sperrung hat sich auf die möglicherweise rechtswidrigen Inhalte zu beschränken, soweit das technisch möglich und zumutbar ist.

13. Haftung und Freistellungsverpflichtung des Kunden

13.1 Sobald der Kunde eine Rechtsverletzung Dritter erkennt oder ihm diesbezüglich Anhaltspunkte vorliegen, ist er verpflichtet den Anbieter unverzüglich zu informieren. Der Kunde verpflichtet sich, den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen freizustellen, die im Zusammenhang mit der Nutzung der Leistungen des Anbieters durch den Kunden gegen den Anbieter erhoben werden, insbesondere wegen möglicher Verstöße gegen die Rechte Dritter oder gegen gesetzliche Vorschriften. Ferner ist der Kunde verpflichtet, für alle sonstigen Schäden und Aufwendungen aufzukommen, die dem Anbieter im Zusammenhang mit einer vertrags- oder gesetzeswidrigen Nutzung seiner Dienste durch den Kunden entstehen, insbesondere durch die Geltendmachung von Ansprüchen wegen möglicher Verstöße durch Dritte. Die Freistellungsverpflichtung umfasst insbesondere auch die Verpflichtung, den Anbieter von notwendigen Rechtsverteidigungskosten freizustellen.

13.2 Der Kunde haftet für alle Folgen und Nachteile, die dem Anbieter oder Dritten, durch die missbräuchliche oder rechtswidrige Verwendung der angebotenen Leistungen oder dadurch entstehen, dass der Kunde seinen sonstigen Obliegenheiten nicht nachkommt.

14. Haftung für Sach- und Rechtsmängel

14.1 Der Anbieter leistet Gewähr für die Funktion des Servers im Rahmen der im Vertrag genannten Spezifikationen. Soweit der Anbieter dem Kunden Speicherplatz in seinen Serveranlagen zur Verfügung stellt, ist eine verschuldensunabhängige Haftung für anfängliche Mängel ausgeschlossen. Ansonsten erfolgt die Gewährleistung durch Mängelbeseitigung.

14.2 Dauert eine Störung der Anbieterleistungen, die erheblich ist, länger als eine Woche und wird dabei ein tatsächlicher Ausfallzeitraum von mehr als einem Werktag erreicht, ist der Kunde berechtigt, die monatlichen Entgelte und Gebühren ab dem Zeitpunkt des Eintritts bis zum Wegfall der Behinderung entsprechend zu mindern. Eine erhebliche Behinderung liegt vor, wenn die Nutzung dieser Dienste insgesamt wesentlich erschwert ist bzw. die Nutzung einzelner der in dem Vertrag verzeichneten Dienste unmöglich wird oder vergleichbare Beschränkungen vorliegen.

14.3 Bei Ausfallen von Diensten wegen einer außerhalb des Verantwortungsbereichs vom Anbieter liegenden Störung ist die Minderung ausgeschlossen. Gleiches gilt für den Ausfall von Diensten aufgrund notwendiger Betriebsunterbrechungen (Wartungsarbeiten) gem. 4. der AGB.

15. Haftungsbeschränkungen

15.1 Soweit aufgrund dieses Vertrags Telekommunikationsdienstleistungen für die Öffentlichkeit erbracht werden (§3 Nr.24 TKG), haftet der Anbieter beschränkt gem. §44a TKG.

15.2 Außerhalb des Anwendungsbereichs des § 44a TKG haftet der Anbieter für Sach- und Rechtsmängel nach den gesetzlichen Bestimmungen.

15.3 Der Anbieter ist nicht verantwortlich für die Daten des Kunden, insbesondere für die einwandfreie Funktion der Internetseite innerhalb der Server- und Systemumgebung des Anbieters. Soweit die Internetseite über die vertraglich vereinbarten Serverkonfigurationen hinaus Anforderungen an den Server oder die vorinstallierte Software stellt, ist es Sache des Kunden, für die Realisierung dieser Anforderungen zu sorgen. Der Anbieter behält sich vor, die Umsetzung derartiger Anforderungen zu verweigern oder von weiteren, auch für den Kunden kostenpflichtigen, technischen Änderungen abhängig zu machen.

15.4 Abgesehen von der Haftung nach Absatz 1 und außerhalb der Haftung für Sach- und Rechtsmängel haftet der Anbieter unbeschränkt, soweit die Schadensursache auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht. Der Anbieter haftet auch für die leicht fahrlässige Verletzung von wesentlichen Pflichten (Pflichten, deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet) und für die Verletzung von Kardinalpflichten (Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertraut), jedoch jeweils nur für den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Für die leicht fahrlässige Verletzung anderer Pflichten haftet der Anbieter nicht.

15.5 Die Haftungsbeschränkungen des vorstehenden Absatzes gelten nicht bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit, für einen Mangel nach Übernahme einer Garantie für die Beschaffenheit des Produktes und bei arglistig verschwiegenen Mängeln. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

15.6 Ist die Haftung des Anbieters ausgeschlossen oder beschränkt, so gilt dies ebenfalls für die persönliche Haftung seiner Angestellten, Vertreter und Erfüllungsgehilfen.

15.7 Für den Verlust kundeneigener Daten haftet der Anbieter nur, wenn die Daten vom Kunden ausreichend aktuell und vollständig gesichert wurden und eine Rekonstruktion mit vertretbarem Aufwand möglich ist.

15.8 Der Anbieter ist für die vom Kunden bereitgestellten Inhalte nicht verantwortlich. Insbesondere ist er nicht verpflichtet, die Inhalte auf mögliche Rechtsverstöße zu überprüfen. Sollten Dritte den Anbieter wegen möglicher Rechtsverstöße in Anspruch nehmen, die aus den Inhalten der Web-Site resultieren, ist der Kunde verpflichtet, den Anbieter von jeglicher Haftung gegenüber Dritten freizustellen und dem Anbieter die Kosten zu ersetzen, die diesem wegen der möglichen Rechtsverletzung entstehen.

15.9 Der Anbieter haftet nicht für die Zuteilung des vom Kunden beantragten Domainnamens durch die zuständige Registrierungsstelle.

16. Änderung der AGB

Der Anbieter behält sich vor, diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen jederzeit und ohne Nennung von Gründen zu ändern. Die geänderten Bedingungen werden den Kunden per E Mail spätestens zwei Wochen vor ihrem Inkrafttreten zugesendet. Widerspricht ein Kunde der Geltung der neuen AGB nicht innerhalb von vier Wochen nach Empfang der E Mail, gelten die geänderten Bedingungen als angenommen. Der Anbieter wird die Kunden in der E Mail, die die geänderten Nutzungsbedingungen enthält, auf die Bedeutung dieser Frist gesondert hinweisen.

17. Schlussbestimmungen

Sollten einzelne Teile dieser Vereinbarung unwirksam sein, so berührt dies die Wirksamkeit der Vereinbarung im Übrigen nicht.

Webdesign. Handgemacht.

Diese Webseite nutzt Google Analytics - so anonymisiert wie möglich. Weitere Cookies werden nicht gesetzt. Hier haben Sie die Möglichkeit, der Nutzung zu widersprechen.